Kōzu-shima, Vulkaninsel im Izu-Archipel, Japan.
Kōzu-shima ist eine vulkanische Insel im Izu-Archipel in Japan, die sich über sechs Kilometer Länge und vier Kilometer Breite erstreckt. Achtzehn Lavaformationen aus rhyolithischem Gestein und vulkanischer Asche formen die Oberfläche und verleihen ihr ein zerklüftetes Profil.
Funde aus der Altsteinzeit belegen, dass Menschen bereits vor Jahrtausenden hier lebten. Obsidianwerkzeuge aus der Jōmon-Zeit wurden in der Umgebung entdeckt und zeugen von frühen Siedlern.
Der Name der Insel bedeutet Götterinsel und weist auf alte Glaubensvorstellungen hin, die in der Region noch immer lebendig sind. Fischer und Bewohner pflegen Rituale, die sich über Generationen hinweg erhalten haben und den Alltag prägen.
Die Insel ist per Fähre von Tokio aus erreichbar, wobei die Überfahrt mehrere Stunden dauert. Busse verbinden die Hauptorte miteinander und erleichtern den Besuchern die Fortbewegung zwischen Küstenabschnitten und Wohngebieten.
Die Gesteinsschichten zeigen unterschiedliche elektrische Leitfähigkeit, von niedrigen Werten an der Sawajiri-Bucht bis zu sehr hohen am Berg Tenjosan. Diese Variation hilft Forschern, die vulkanischen Prozesse unter der Oberfläche zu verstehen.
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