Megijima, Insel in Takamatsu, Japan
Megijima ist eine Insel in der Seto-Binnenmeerstraße mit steilen Klippen und natürlichen Wanderwegen, die durch dichtes Grün zu Ausblicken auf die Küste führen. Die Wege sind unterschiedlich schwierig, und überall auf der Insel finden sich kleine Aussichtspunkte mit Blick auf das Meer und die umliegenden Inseln.
Archäologische Funde auf Megijima zeigen menschliche Besiedlungen aus prähistorischen Zeiten, mit Überresten antiker Zivilisationen auf der ganzen Insel verstreut. Diese Funde deuten darauf hin, dass die Insel schon seit sehr langer Zeit vom Menschen bewohnt und genutzt wurde.
Die Insel ist eng mit der Legende des Momotaro verknüpft, und die Höhlen werden von Einheimischen mit den mythologischen Dämonen aus dieser traditionellen japanischen Geschichte verbunden. Besucher können diese Orte heute noch erkunden und die lokalen Geschichten nachvollziehen, die sich um diese Stätten ranken.
Regelmäßige Fährverbindungen fahren vom Hafen von Takamatsu zur Insel, wobei die Fahrt etwa eine halbe Stunde dauert und mehrmals täglich verkehren. Der Hafen verfügt über ausreichend Platz für Passagiere, und die Wege auf der Insel selbst erfordern gute Schuhe und etwas Ausdauer beim Wandern.
Die Insel beherbergt zeitgenössische Kunstinstallationen als Teil der Setouchi Triennale, die moderne Werke mit der traditionellen Landschaft verbindet. Diese Kunstprojekte ändern sich regelmäßig und locken viele Kunstliebhaber an, die die Verbindung zwischen Natur und Kreativität suchen.
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