Suō Ōshima, Insel in der Präfektur Yamaguchi, Japan.
Suō Ōshima ist eine Insel in der Seto-Binnensee mit Berglandschaften, Stränden und Zitrusanbauflächen. Das Gelände umfasst verschiedene Höhenlagen und Küstenabschnitte, die das Landschaftsbild prägen.
In der späten 19. Jahrhundert verließen etwa 4.000 Bewohner die Insel, um auf Zuckerrohrplantagen zu arbeiten. Diese Massenwanderung prägte die Geschichte und die Verbindungen der Insel über mehr als ein Jahrhundert.
Das Museum zur japanischen Auswanderung zeigt Dokumente und Gegenstände von Familien, die die Insel während ihrer Emigration verließen. Besucher können dort die Geschichten dieser Auswanderer durch Fotos und persönliche Gegenstände nachvollziehen.
Das Eiland ist über eine Brücke erreichbar, und Mietwagen werden für die Fortbewegung angeboten. Da öffentliche Busse nach begrenzte Fahrpläne folgen, lohnt sich ein Auto für flexible Erkundungen.
Das Eiland hat seit 1963 eine Schwesterbeziehung mit einem Bezirk auf Hawaii, die bis heute andauert. Diese ungewöhnliche Verbindung führt zu regelmäßigen kulturellen Austauschprogrammen zwischen den beiden Orten.
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