Kotoura, Ort in der Präfektur Tottori, Japan
Kotoura ist eine kleine Stadt an der Küste der Präfektur Tottori, die an der See of Japan liegt und ruhige Straßen mit einfachen Gebäuden bietet. Die Stadt verfügt über mehrere bemerkenswerte Orte wie den Daisen-Wasserfall, alte Tempelruinen aus der Asuka-Zeit, traditionelle Wohnhäuser wie die Kawamoto-Residenz sowie das über tausend Jahre alte Kyoboku-Baum und mehrere Schreine mit geschnitztem Zelkova-Holz.
Kotoura wurde 2004 gegründet, als zwei kleinere Städte zusammengingen, aber die Region hat eine lange Geschichte, mit archäologischen Funden aus der Yayoi-Zeit, die zeigen, dass Menschen hier vor Tausenden von Jahren lebten. Während der Heian-Zeit war die Gegend für reiche Weiden bekannt, und Tempelruinen aus der Asuka-Zeit zeigen die spirituelle Bedeutung, die der Ort über die Jahrhunderte hinweg behielt.
Der Name Kotoura stammt von der Küstengegend Koto-no-ura ab, wobei die Schriftzeichen auf ein Musikinstrument und eine Bucht anspielen. Im Alltag sieht man die enge Verbindung der Bewohner zum Meer: Fischerei prägt das Leben, lokale Brauereien stellen Sake und Sojasauce her, und frischer Fisch ist in vielen Gerichten zentral.
Kotoura ist leicht mit der San'in-Linie erreichbar, die es mit größeren Städten in der Region verbindet, und eine Autobahn verläuft ebenfalls in der Nähe. Besucher können mit Bussen oder Autos lokal reisen und finden traditionelle japanische Gasthäuser sowie einfache Gästehäuser für Übernachtungen in der Gegend der heißen Quellen von Tōgō Onsen.
An der Nariishi no Hama-Küste liegen raue Steine, die bei ankommenden Wellen ein sanftes klingendes 'Karakoro'-Geräusch erzeugen, und die Einheimischen glauben, dass ein auf einen Stein geschriebener Wunsch Glück bringt, wenn er ins Meer geworfen wird. Diese geheime Küstengegend bleibt bei vielen Besuchern unbekannt, obwohl sie lokale Überzeugungen und die natürlichen Eigenschaften dieser einzigartigen Strandformation widerspiegelt.
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