Auferstehungskathedrale, Ostorthodoxe Kathedrale in Chiyoda, Japan
Die Heilig-Auferstehungs-Kathedrale ist ein Gotteshaus der östlichen Orthodoxie im Stadtteil Surugadai in Chiyoda, Japan. Rote Ziegel bilden die Außenwände, über denen sich eine zentrale Kuppel erhebt, die den umgebenden Wohnvierteln Form und Farbe verleiht.
Der Bau wurde 1891 vollendet und von einem russischen Geistlichen begleitet, der jahrzehntelang in Japan lebte. Das Erdbeben von 1923 beschädigte die Struktur, woraufhin ein Wiederaufbau in den späten 1920er Jahren die Anlage sicherte.
Die Kirche trägt den Spitznamen Nikolai-Do und ist nach dem Missionar benannt, der die orthodoxe Gemeinde in Japan gründete. Im Inneren hängen Ikonen an den Wänden, während Gläubige Kerzen entzünden und vor den Bildern verweilen.
Die Station Ochanomizu liegt nur wenige Gehminuten entfernt und erleichtert die Anreise aus der Innenstadt. Die Türen öffnen sich nachmittags, wobei im Winter etwas früher geschlossen wird als im Sommer.
Japanische Handwerker fertigten Metallarbeiten und gestalteten Ziegelmuster, die russische Entwürfe mit einheimischen Techniken verbanden. Die Glocken läuten noch heute und tragen einen Klang, der in diesem Teil von Tokio ungewöhnlich ist.
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