Bandai Bridge, Bogenbrücke in Chūō-ku, Niigata, Japan
Die Bandai-Brücke überquert den Shinano-Fluss mit sechs Betonbögen, die mit Granit verkleidet sind, und verfügt über je zwei Fahrspuren in jeder Richtung. Die Konstruktion erreicht eine Gesamtlänge von etwa 307 Metern und verbindet die Ufer in der Stadtmitte von Niigata.
Der erste hölzerne Übergang wurde 1886 errichtet, gefolgt von einer zweiten Brücke, bevor die jetzige Stahlbetonkonstruktion 1929 fertiggestellt wurde. Sie überdauerte das Erdbeben von 1964 ohne größere Schäden und erhielt 2004 den Status eines wichtigen Kulturguts.
Der Name stammt aus der Meiji-Zeit und bezeichnet die gesamte zentrale Gegend an beiden Ufern des Flusses. Heute nutzen Spaziergänger die Brücke oft, um den Blick auf das Wasser und die verschiedenen Stadtteile zu genießen.
Vom Bandai-Ausgang des Bahnhofs Niigata erreicht man die Brücke in etwa 15 Minuten zu Fuß, alternativ verkehren Busse, die nur 5 Minuten benötigen. Passanten können die Gehwege auf beiden Seiten nutzen, um den Fluss zu überqueren und dabei die Aussicht zu erleben.
Die Konstruktion teilt Niigata in zwei Bereiche: südlich liegen moderne Viertel, nördlich erstreckt sich ein älterer Stadtteil mit historischem Charakter. Diese Zweiteilung prägt das städtische Leben und die Orientierung der Bewohner bis heute.
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