Japan National Route 23, Nationalstraße in den Präfekturen Aichi und Mie, Japan
Die Japan National Route 23 ist eine Überlandstraße, die Toyohashi mit Ise über eine Strecke von etwa 214 Kilometern verbindet und dabei durch zentrale Regionen führt. Sie durchquert mehrere Städte in zwei Präfekturen und dient als wichtige Verbindung zwischen Küstengebieten und Binnenland.
Die Straße erhielt 1952 ihre erste offizielle Bezeichnung als Nationalstraße erster Klasse zwischen Yokkaichi und Ise. Die Verlängerung nach Toyohashi erfolgte 1975 und erweiterte damit ihre Bedeutung als Verkehrsachse erheblich.
Die Straße endet beim Ise-Schrein, einem der wichtigsten Orte des Shinto-Glaubens, wo Pilger seit Jahrhunderten ankommen. Heute nutzen sowohl Gläubige als auch Reisende diese Verbindung, um den Schrein zu erreichen, der tief in der japanischen Tradition verwurzelt ist.
Die Strecke führt durch mehrere Großstädte, darunter Nagoya, und verbindet dabei Industriegebiete mit Hafenzonen entlang der Küste. Verkehr kann während Stoßzeiten vor allem in städtischen Abschnitten dicht werden.
Die Straße kreuzt eine der wichtigsten Industriezonen Japans und verbindet Fertigungsstätten, die Elektronik, Automobile und Textilien produzieren. Entlang der Strecke liegen mehrere Häfen, die den Warenfluss zwischen Fabriken und Übersee ermöglichen.
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