Fujimae-higata, Geschütztes Wattgebiet und Ramsar-Gebiet am Hafen von Nagoya, Japan.
Fujimae-higata ist ein Gezeitenflachland von etwa 320 Hektar an der Mündung von drei Flüssen, das sich an der Hafenstadt Nagoya erstreckt. Die ständig wechselnde Wasserlinie schafft Lebensräume, die sowohl Süßwasser- als auch Brackwasserarten unterstützen.
Die Gegend wurde seit der Edo-Zeit durch verschiedene Bauprojekte verändert, mit weiteren Umgestaltungen bis in die 1980er Jahre. Ein geplantes Müllentsorgungsprojekt wurde damals von lokalen Gemeinschaften verhindert, was zum Schutz des Gebiets führte.
Der Name des Ortes bezieht sich auf die flache Gezeitenzone, die sich an der Mündung mehrerer Flüsse erstreckt. Besucher können hier beobachten, wie die verschiedenen Vogelarten in ihrem natürlichen Lebensraum jagen und ruhen.
Das Gebiet ist am einfachsten vom Hafen von Nagoya aus zu erreichen und wird am besten bei Ebbe besucht, wenn die flachen Bereiche sichtbar sind. Besucher sollten robuste Schuhe und Vogelbeobachtungsausrüstung mitbringen, da das Gebiet nur begrenzte Infrastruktur bietet.
Das Gebiet wird in einer antiken Gedichtsammlung erwähnt, die zeigt, dass die Gegend bereits seit Jahrhunderten von Menschen beobachtet wird. Diese historische Verbindung macht es zu einem Ort, an dem Natur und Kultur seit langem zusammentreffen.
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