Hells of Beppu, Thermalquellen in Beppu, Japan
Die Hells of Beppu sind sieben geothermische heiße Quellen in Beppu auf der japanischen Insel Kyushu, die für ihre dampfenden Becken in verschiedenen Farben und kochende Schlammtümpel bekannt sind. Die Wassertemperaturen steigen in manchen dieser natürlichen Formationen bis nahe dem Siedepunkt, was sie für jedes Baden ungeeignet macht.
Diese natürlichen heißen Quellen wurden in der frühen Entwicklungsphase von Beppu als Beobachtungsorte erschlossen und zogen Besucher an, die das geothermische Phänomen erleben wollten. Chinoike Hell erhielt als erste dieser Formationen offizielle Anerkennung und gilt bis heute als einer der ältesten dokumentierten geothermischen Orte in Japan.
Der Name ‚Jigoku' bedeutet wörtlich Hölle und bezieht sich auf die extreme Hitze und die unzugängliche Natur dieser brodelnden Quellen, die in früheren Zeiten als gefährlich galten. Heute beobachten Besucher die farbigen Becken aus sicherer Entfernung und erleben dabei die Kraft der vulkanischen Aktivität unter der Erdoberfläche.
Fünf der sieben Anlagen liegen im Stadtviertel Kannawa und können zu Fuß nacheinander besucht werden, während sich die beiden anderen in Shibaseki befinden. Ein Kombikarte erlaubt den Zugang zu allen Standorten und bleibt zwei Tage lang gültig, was es ermöglicht, den Besuch auf mehrere Tage zu verteilen.
Das Oniyama Hell beherbergt eine Krokodilfarm, die mit etwa 80 Tieren als eine der ältesten ihrer Art in Japan gilt. Die natürliche geothermische Wärme ermöglicht es den Reptilien, auch während der kühleren Monate im Freien zu leben.
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