Beppu, Thermalstadt in der Präfektur Oita, Japan
Beppu ist eine Stadt auf der Insel Kyushu am westlichen Ende der Beppu-Bucht mit mehr als dreitausend Thermalquellen verteilt über das Stadtgebiet. Die Landschaft wechselt zwischen dicht bebauten Vierteln im Tal und bewaldeten Hängen, aus denen an vielen Stellen Dampf aufsteigt.
Die Gegend wurde in der Kamakura-Zeit zu einem Kurort, als Samurai die Thermalquellen zur Erholung und Rehabilitation nutzten. Im zwanzigsten Jahrhundert wuchs die Stadt durch den Ausbau der Eisenbahnverbindungen, die Reisende aus anderen Teilen Japans anzogen.
Der Name Kannawa stammt aus der Zeit, als Dampf aus den Quellen zum Garen von Speisen diente, eine Technik, die manche Restaurants noch heute anwenden. Besucher können dem Brodeln und Zischen der Thermalquellen zuhören, während rund um die Straßen ständig Dampfwolken aufsteigen.
Direkte Zugverbindungen erreichen den Bahnhof Beppu von größeren japanischen Städten, während der Flughafen Oita internationale Ankünfte ermöglicht. Viele Thermalgebiete liegen in Gehweite voneinander, obwohl Stadtbusse die weiter entfernten Viertel verbinden.
Die Jigoku-Meguri-Route zeigt sieben natürliche Thermalbecken mit Temperaturen nahe dem Siedepunkt, wo das Wasser je nach Mineralgehalt in verschiedenen Farben erscheint. Besucher beobachten auch regelmäßige Geysirausbrüche, die Wasser mehrere Meter in die Höhe schleudern.
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