Mount Tsurumi, Schichtvulkan in Beppu, Japan
Der Berg Tsurumi erhebt sich 1375 m über dem Meeresspiegel und umfasst mehrere Gipfel im Aso-Kuju-Nationalpark, darunter Kuranoto, Uchi und Garan. Seine vulkanische Beschaffenheit zeigt sich in den Gesteinsformationen aus dunklem Lavagestein, die die steilen Flanken bedecken.
Der Vulkan brach zuletzt zwischen März und Mai 867 aus und schrieb damit ein bedeutendes Kapitel in der Erdgeschichte der Region. Danach ruhte er, doch heiße Quellen ringsherum bezeugen weiterhin seine unterirdische Aktivität.
Einheimische betrachten den Berg als heiligen Ort, und Pilger besuchen seit Jahrhunderten seine Hänge, um spirituelle Erneuerung zu suchen. Traditionelle Shinto-Zeremonien finden noch heute statt und verbinden die Gemeinschaft mit den vulkanischen Kräften unter der Oberfläche.
Eine Seilbahn befördert Besucher 800 m bergauf und verkürzt den Aufstieg zum Gipfel erheblich. Von den Aussichtsplattformen oben überblicken Reisende Beppu, die Oita-Ebene und an klaren Tagen die Kyushu-Küste.
Zwischen Dezember und März verwandeln sich die Gipfelbäume durch Raureif in schimmernde Eisskulpturen, die bei Sonnenaufgang besonders leuchten. Dieser natürliche Prozess entsteht durch das Zusammenspiel von Feuchtigkeit, Wind und Kälte in der Höhe.
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