Präfektur Ōita, Präfektur im Osten der Insel Kyushu, Japan
Oita ist eine Verwaltungseinheit im Osten von Kyushu, die sich zwischen Bergketten und einer Küstenlinie am Bungo-Kanal erstreckt. Vulkanische Hügel wechseln sich mit schmalen Ebenen ab, während Thermalquellen aus dem Untergrund emporsteigen.
Die Verwaltungsstruktur entstand 1871 nach der Zusammenlegung mehrerer feudaler Gebiete während der Meiji-Restauration. Spätere Jahrzehnte brachten Eisenbahnlinien und Industrieanlagen, die das ländliche Gefüge veränderten.
Die Ortsnamen spiegeln alte Verbindungen zur Shinto-Tradition und zum Meer wider, mit vielen Siedlungen, die nach Küstenformationen benannt sind. Die Bewohner pflegen regionale Badebräuche, die eng mit dem täglichen Leben und den geothermischen Quellen verbunden sind.
Bahnhöfe und Buslinien verbinden größere Orte miteinander, während kleinere Siedlungen oft nur mit dem Auto erreichbar sind. Der Flughafen befindet sich auf der Kunisaki-Halbinsel nördlich der Präfekturhauptstadt.
Beppu beherbergt acht unterschiedliche Typen heißer Quellen, die jeweils eigene Mineralzusammensetzungen und Farbtöne aufweisen. Manche Quellen steigen so heiß empor, dass sie ausschließlich zum Kochen von Speisen genutzt werden.
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