Nakatsu, Verwaltungsbezirk in der Präfektur Oita, Japan
Nakatsu ist eine Stadt im Norden der Präfektur Oita auf der Insel Kyūshū und liegt zwischen der Küste des Suō-Seto und den bewaldeten Hügeln der Yabakei-Schlucht. Die Siedlung breitet sich entlang des Yamakuni-Flusses aus und verbindet Wohnviertel mit kleineren landwirtschaftlichen Flächen und Hafenbereichen.
Die Burg Nakatsu wurde Ende des 16. Jahrhunderts errichtet und blieb bis zur Meiji-Restauration Zentrum einer Feudalherrschaft. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt Teil der neuen kommunalen Verwaltungsstruktur Japans und wuchs durch Eingemeindungen benachbarter Dörfer.
Die Stadt erhält regionale Traditionen durch kommunale Veranstaltungen und fungiert als eine von 792 Verwaltungseinheiten im japanischen Regierungssystem.
Der Fluss und die Hügel geben der Stadt eine klare Gliederung, sodass man sich zu Fuß gut orientieren kann. Die meisten Wege sind flach, nur bei Ausflügen in die Schlucht steigen die Pfade merklich an.
Der Tunnel Aonodomon wurde im 18. Jahrhundert von einem Mönch in den Fels gehauen, um den Weg zum Rakanji-Tempel zu sichern. Heute können Besucher durch die handgeschlagene Passage gehen und die Spuren der Meißelarbeit an den Wänden erkennen.
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