Rakanji Bridge, Steinbogenbrücke in Nakatsu, Japan.
Die Rakanji-Brücke ist eine 89 m lange Steinbrücke mit drei Bögen über den Yamakuni-Fluss in Nakatsu, Präfektur Oita. Ihre Bögen sind flach: Jede Spannweite misst 26,25 m bei nur 4,6 m Pfeilhöhe, wodurch die 4,5 m breite Fahrbahn nahezu waagerecht verläuft. Vollendet wurde sie 1920 vom Steinmetz Iwabuchi Manekichi.
Das Bauwerk entstand 1920 während einer Phase, in der Japan schnell seine modernen Infrastrukturen ausbaute. Die Erbauer setzten dabei auf bewährte lokale Methoden und Materialien, die sich über Generationen bewährt hatten.
Die Brücke liegt rund 500 m oberhalb des Aonodōmon und bildet mit der Makyō-Brücke flussaufwärts und der Yabakei-Brücke flussabwärts die drei Yabakei-Brücken. Bis zur Stilllegung der Yabakei-Bahnlinie 1975 lag der Bahnhof Rakanji nahe, am Zugangsweg zum Rakanji-Tempel, dem Haupttempel der Rakanji-Tempel Japans.
Die Brücke kann zu Fuß oder mit dem Auto befahren werden, beide Richtungen sind klar markiert. Sie liegt zentral genug, um leicht vom Stadtkern aus zu erreichen, und bietet einen guten Überblick über den Fluss.
Die Bögen der Brücke sind ungewöhnlich flach: Jede 26,25 m weite Spannweite steigt nur 4,6 m an, was dem 89 m langen Bauwerk ein nahezu horizontales Profil verleiht. Diese flache Form erschwerte die Lastabtragung, und die Brücke soll während des Baus eingestürzt sein, bevor sie 1920 fertiggestellt wurde.
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