Sarutobi potholes, Naturdenkmal in Nakatsu, Japan.
Die Sarutobi-Strudellöcher sind eine Reihe von runden Vertiefungen, die über lange Zeit hinweg in Felsenformationen gegraben wurden, wenn die kräftige Strömung des Flusses Yamakuni Steine im Wasser drehte. Die Löcher haben unterschiedliche Größen und bilden ein natürliches Muster über mehrere Felsblöcke hinweg, die heute teilweise im Fluss freiliegend sichtbar sind.
Diese Formationen entstanden durch natürliche Wassererosion, ein Prozess, der bereits in früheren Zeiten beobachtet und von Einheimischen bemerkt wurde. Die Stelle erhielt Aufmerksamkeit als japanisches Naturdenkmal, weil sie ein außergewöhnliches Beispiel für geologische Verwitterungsprozesse darstellt.
Die Strudellöcher sind nach springenden Affen benannt, was zeigt, wie die Natur und lokale Tierwelt in der Namensgebung dieser Landschaft eine Rolle spielten. Heute können Besucher diese Verbindung zur Geschichte noch spüren, wenn sie über die Felsen wandern, die einst als Wege für diese Tiere dienten.
Der Ort liegt entlang des Flusses und ist relativ einfach zu Fuß zugänglich, besonders wenn man während der trockeneren Monate kommt, wenn die Wasserstände niedrig sind. Es lohnt sich, angemessen feste Schuhe zu tragen, da die Felsen rund und glatt sind und nasse Oberflächen rutschig sein können.
Die Löcher zeigen unterschiedliche Tiefengrade und Formen, was darauf hindeutet, dass sie mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten entstanden sind, je nachdem wie die Wasserkraft über die Zeit hinweg wirkte. Dies macht jedes Loch zu einem kleinen Fenster in die Fließgeschichte des Flusses und zeigt, wie variable natürliche Bedingungen waren.
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