Tadasu no Mori, Heiliger Hain beim Shimogamo-Schrein, Japan
Tadasu no Mori ist ein Laubwald an der Mündung zweier Flüsse in Kyoto und zählt zu den ältesten Waldgebieten Japans. Das Waldinnere zeigt ein dichtes Mosaik aus verschiedenen Baumarten, wobei Zelkoven und Schnurbäume das Blätterdach bilden und mehrere kleine Heiligtümer unter den Ästen zu finden sind.
Das Waldgebiet war bereits in der antiken Yayoi-Zeit besiedelt, wie archäologische Funde von Töpferwaren und Pfeilen zeigen. Im Laufe der Jahrtausende wurde der Wald zum Heiligtum erklärt und erhielt seinen Status als geschützte Stätte, die bis heute erhalten ist.
Der Wald steht unter dem Schutz von Shimogamo und wird von Besuchern als Ort der Reinigung und Zuflucht besucht. Kleine Schreine entlang der Pfade spiegeln die Verbindung zwischen Natur und Glauben wider, die seit Jahrhunderten das tägliche Leben der Gemeinde prägt.
Man kann den Wald auf natürlichen Wegen erkunden, die zwischen den alten Bäumen hindurchführen und zu verschiedenen Schreinen leiten. Die Wege sind gut zugänglich, und Besucher sollten sich Zeit nehmen, um die ruhigen Ecken zu entdecken, besonders in den frühen Morgenstunden.
Der Wald enthält mehrere hundert Bäume, die zwischen 200 und 600 Jahre alt sind und einen seltenen Blick auf die ursprüngliche Landschaft ermöglichen. Diese alten Bäume sind das Ergebnis von Hunderten von Jahren natürlicher Erneuerung ohne menschliche Verwandlung.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.