Sakyō-ku, Verwaltungsbezirk im nordöstlichen Kyoto, Japan
Sakyō-ku ist ein Verwaltungsbezirk im nordöstlichen Teil von Kyoto, der sich vom Fluss Kamo bis in die bewaldeten Berge erstreckt. Auf seinem Gebiet wechseln sich dicht besiedelte Straßen mit stillen Tempeln, Parks und Hängen ab, die bis zur nördlichen Waldgrenze führen.
Der Name des Bezirks leitet sich von seiner Lage links (sa) vom Kaiser ab, wenn dieser nach Süden blickte. Erst 1929 wurde er als eigenständiger Verwaltungsbezirk aus älteren Ortsteilen gebildet.
Viele Bewohner nutzen die Gegend um den Philosophenweg für morgendliche Spaziergänge unter blühenden Kirschbäumen im Frühling. Kleinere Schreine entlang der Hänge ziehen lokale Besucher an, die dort beten oder Räucherstäbchen anzünden.
Die Bahnstation Demachiyanagi bietet Verbindungen zu anderen Stadtteilen und nach Norden durch zwei Zuglinien. Wer weiter in die Berge möchte, findet dort Buslinien, die die höheren Tempel und Wanderwege erschließen.
Im nördlichen Teil gelten strenge Bauvorschriften, um die Forstwirtschaft zu schützen und größere Siedlungen zu verhindern. Dadurch bleibt diese Zone auch heute überwiegend bewaldet und dünn besiedelt.
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