Nanzen-ji, Buddhistischer Tempel in Sakyo-ku, Kyoto, Japan.
Nanzen-ji ist ein Tempelkomplex in Sakyō-ku, Kyoto, der mehrere Gebäude zwischen bewaldeten Hängen und gepflegten Gärten verteilt. Das Gelände umfasst ein großes Eingangstor, Wohntrakte, Steingärten und offene Höfe, die durch Kieswege miteinander verbunden sind.
Ein Kaiser wandelte seine Villa im späten 13. Jahrhundert in einen Zen-Ort um und ernannte einen bekannten Meister zum ersten Leiter. Das Anwesen gewann später höchsten Rang unter den großen Zen-Klöstern von Kyoto.
Der Komplex bildet das Hauptquartier einer wichtigen Rinzai-Linie und zieht Praktizierende für Meditationssitzungen in den Haupthallen an. Besucher bemerken oft die Stille in den Innenhöfen, wo traditionelle Elemente der Zen-Praxis sichtbar bleiben.
Eine U-Bahn-Station in der Nähe bietet Zugang zu Fuß in wenigen Minuten, und verschiedene Bereiche verlangen jeweils einen Eintritt. Frühmorgen- oder Spätnachmittagsbesuche helfen oft, größere Gruppen zu vermeiden.
Ein Ziegelaquädukt aus dem 19. Jahrhundert durchläuft das Gelände und leitet Wasser aus einem fernen See durch Bögen, die an europäische Ingenieurskunst erinnern. Dieser Kontrast zwischen Zen-Architektur und westlichem Baustil fällt Besuchern sofort auf.
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