Eikan-dō Zenrin-ji, Buddhistischer Tempel in Sakyō-ku, Japan
Eikan-dō Zenrin-ji ist ein buddhistischer Tempel in Sakyō-ku, der sich an den Higashiyama-Hügeln erstreckt und mehrere Hallen mit überdachten Gehwegen verbindet. Das Gelände ist dicht mit Ahornbäumen bepflanzt, die im Herbst die Gebäude und Steingärten umgeben.
Shinshō, ein Schüler Kūkais, gründete diesen Ort im Jahr 853 als Einsiedelei für die Shingon-Schule. Im 12. Jahrhundert wurde er Hauptsitz der Seizan-Linie des Jōdo-Buddhismus, die bis heute hier ansässig ist.
Der Name bedeutet "Tempel des Immer-Buddha", verweist auf das Hauptbild und erinnert an den Abt Eikan, der hier im 11. Jahrhundert lehrte. Besucher können den Mikaeri Amida sehen, eine Darstellung des Buddha, die über die linke Schulter zurückblickt, als würde sie nach einem Begleiter schauen.
Der Eingang liegt an der Hauptstraße unterhalb der Hügel, der Weg durch das Gelände führt bergauf über viele Stufen und Pfade. Wer die oberen Bereiche erreichen möchte, sollte festes Schuhwerk mitbringen und etwas Zeit einplanen.
Die Hallen sind mit hölzernen Korridoren verbunden, die leise knarren, wenn man sie betritt, ein Merkmal traditioneller Bauweise in dieser Region. An einigen Stellen bieten Fenster in den Gängen Ausblicke auf die Baumkronen, die im Herbst rot und orange leuchten.
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