Manganji, Buddhistischer Tempel im Okazaki-Viertel, Kyoto, Japan
Manganji ist ein Tempel in Kyoto mit geräumigen Gelände, die ein Hauptgebäude, einen Glockenturm und traditionelle Gärten mit einem kleinen Bach umfassen. Der Komplex verbindet architektonische Elemente aus verschiedenen Epochen und bietet mehrere Räume mit religiösen Kunstwerken.
Der Tempel wurde ursprünglich in der Heian-Periode als Shingon-Sekte gegründet und wechselte 1697 zur Nichiren-Sekte. Neue Gebäude entstanden zwischen 1702 und 1704 und prägen bis heute das Erscheinungsbild des Ortes.
Das Tempelgelände zeigt große buddhistische Gemälde, die Szenen des Himmels und der Hölle darstellen und traditionelle japanische spirituelle Kunst widerspiegeln. Wenn man durch die Räume geht, sieht man, wie diese Bilder den Besuchern helfen, religiöse Konzepte zu verstehen.
Das Gelände ist zu Fuß erreichbar, etwa 15 Minuten zu Fuß von der Station Higashiyama entfernt, die an der Tozai-Linie der Kyoto-U-Bahn liegt. Der Weg ist klar und leicht zu verfolgen, was einen reibungslosen Zugang zum Tempel ermöglicht.
Das Gelände beherbergt ein Denkmal für Filmregisseur Kenji Mizoguchi, der 1953 den Film Ugetsu drehte, der mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet wurde. Dieses Detail verbindet den Ort mit der Geschichte des japanischen Kinos.
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