Saiō-in, Buddhistischer Tempel in Sakyō-ku, Japan
Das Saiō-in ist eine Nebentempelanlage innerhalb des Konkaikōmyō-ji Komplexes mit traditioneller Holzarchitektur und fein gearbeiteten Details aus der späten Azuchi-Momoyama-Zeit. Die Bauweise zeigt typische Merkmale dieser Epoche mit sorgfältig verarbeiteten Holzelementen und klassischen japanischen Gestaltungsprinzipien.
Das Heiligtum wurde 1584 während einer Zeit großer politischer Umwälzungen errichtet und ist seitdem eng mit dem Konkaikōmyō-ji verbunden, dem Haupttempel einer großen buddhistische Sekte. Diese Verbindung prägte seine Bedeutung und Funktion über die Jahrhunderte hinweg.
Das Tempelgelände enthält Gedenksteine und Gräber von Menschen, die während der Schlacht von Toba-Fushimi ihr Leben verloren haben.
Das Gebäude liegt im Norden Kyotos und kann zu Fuß von der Nachbarschaft erkundet werden, wobei die traditionelle Stadtlage Orientierung bietet. Besucher sollten bedenken, dass einige Bereiche möglicherweise eingeschränkten Zugang haben oder nur zu bestimmten Zeiten offen sind.
Das Heiligtum wurde 1584 gegründet und später als Wichtiges Kulturgut Japans anerkannt, was seinem architektonischen Wert Bedeutung verleiht. Diese offizielle Anerkennung schützt die Struktur und bewahrte ihre ursprünglichen Details über die Zeit.
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