Heian-jingū, Shinto-Schrein in Okazaki, Kyoto, Japan.
Der Heian-Schrein ist ein Shintō-Gebetshaus im Sakyō-Bezirk von Kyoto, das durch eine hohe rot lackierte Torstruktur mit geschwungenem Dach betreten wird. Innerhalb der Anlage umgeben mehrere Hallen einen weiten Kiesplatz, während sich hinter den Hauptgebäuden weitläufige Gärten mit Teichen und traditionellen Brücken erstrecken.
Die Anlage entstand zum 1100. Jahrestag der Gründung der Stadt, um an die Kaiser zu erinnern, die hier regierten. Sie wurde nach Plänen aus alten Aufzeichnungen gestaltet, die zeigen, wie Palastbauten vor Jahrhunderten aussahen.
Der Name Heian bezieht sich auf die frühere Bezeichnung Kyotos, als die Stadt noch Heian-kyō hieß. Besucher nehmen oft an Hochzeitszeremonien teil, die im Hof stattfinden, oder beobachten Gläubige beim Läuten großer Bronzeglocken vor den Gebetshallen.
Wer die Gärten besichtigen möchte, zahlt einen Eintritt und folgt einem festgelegten Rundweg entlang der Teiche. Der Haupthof bleibt für alle frei zugänglich und kann jederzeit zu Fuß erkundet werden.
Die Bauweise folgt einem verkleinerten Maßstab historischer Palastarchitektur und gibt Besuchern eine Vorstellung davon, wie kaiserliche Anlagen früher wirkten. In den Gärten blühen je nach Jahreszeit Kirschbäume, Iris oder Herbstlaub und ziehen Fotografen und Spaziergänger an.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.