Ginkaku-ji, Buddhistischer Tempel mit Gärten in Sakyō-ku, Kyoto, Japan
Ginkaku-ji ist ein Tempel mit Gärten im Stadtbezirk Sakyō-ku in Kyoto, Japan, der eine zweistöckige Halle mit dunklen Holzaußenwänden umfasst. Der Komplex erstreckt sich über Moosfelder, geharkte Sandflächen und einen Teich, der von Kiefern und niedrigen Pflanzen umgeben ist.
Der Komplex entstand ab 1465 als Rückzugsort eines Shoguns und wurde nach seinem Tod 1490 in ein Zen-Kloster umgewandelt. Die Bauarbeiten fielen in die Zeit des Onin-Krieges, der die Region über ein Jahrzehnt lang erschütterte.
Der Name verweist auf einen Plan, die Fassade mit Silberblatt zu verzieren, der nie verwirklicht wurde. Heute ist das Gebäude in seiner ursprünglichen dunklen Holzoptik erhalten und wird von Besuchern für seine schlichte Erscheinung geschätzt.
Der Eingang liegt am nördlichen Rand von Kyoto und ist über Buslinien von der Innenstadt aus zu erreichen. Ein Rundgang führt durch die Gärten und bietet Blicke auf die Halle von mehreren Punkten aus, wobei einige Wege über Steinstufen und leichte Steigungen verlaufen.
Ein erhöhter Sandhaufen im Garten trägt die Form eines nach oben gewölbten Kegels und soll das Mondlicht reflektieren. Besucher bemerken oft erst beim Verlassen, dass dieser Sand täglich von Mönchen neu geformt wird.
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