Higashiyama Jisho-ji, Buddhistischer Tempel im Higashiyama-Bezirk, Kyoto, Japan.
Das Higashiyama Jisho-ji ist ein Tempel in Kyoto mit einem berühmten Pavillon aus Holz, Sandgärten mit gereiften Mustern, moosbedeckten Flächen und gewundenen Wegen durch gestaltete Grünanlagen. Das Gelände erstreckt sich sanft bergauf und verbindet offene Wasserbecken mit dicht bewaldeten Bereichen.
Ein General der damaligen Regierungszeit ließ den Tempel 1482 als Rückzugsort errichten, während politische Unruhen das Land erschütterten. Diese Zeit prägte den Bau deutlich, da Arbeiten später unterbrochen wurden und viele ursprüngliche Pläne unvollended blieben.
Der Tempel verkörpert die Ästhetik des Zen-Buddhismus durch die Anordnung von Steinen, Pflanzen und Wasserelementen, die Besucher auf Wegen durchlaufen können. Diese Designprinzipien schaffen Raum für stille Betrachtung und spiegeln das tägliche Zusammenspiel zwischen Natur und menschlicher Gestaltung wider.
Das Gelände ist an den meisten Tagen zugänglich und erfordert bequeme Schuhe, da Besucher mehrere Wege zu Fuß gehen. Flache Abschnitte wechseln sich mit geneigten Pfaden ab, daher sollte man sich Zeit für einen gemütlichen Rundgang nehmen.
Der bekannte Holzpavillon sollte mit Silberblatt bedeckt werden, doch kriegerische Ereignisse machten dies unmöglich und der Pavillon behielt seine schlichte Holzoberfläche. Heute erinnert dieser Kontrast zwischen ursprünglichem Plan und gegenwärtiger Gestalt an die unsicheren Zeiten seiner Entstehung.
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