Tanukidanisan Fudō-in, Buddhistischer Tempel in Ichijoji, Japan
Tanukidanisan Fudō-in ist ein buddhistischer Tempel in einem Berggebiet mit mehreren Gebäuden, die durch eine lange Reihe von etwa 250 Steinstufen miteinander verbunden sind und zu einer Hauptgebetshalle führen. Der Tempel erstreckt sich über mehrere Höhenlagen und umfasst verschiedene Strukturen mit natürlichen Höhlenbereichen, die in das Gesamtgelände integriert sind.
Der Tempel wurde 1718 gegründet, als ein Mönch namens Mokujiki Shozen Tomoatsu eine natürliche Höhle entdeckte und dort eine Statue des Fudo Myoo aufstellte. Diese Gründung markiert den Beginn des Ortes als Gebetsstätte und Heiligtum für Gläubige bis in die heutige Zeit.
Der Tempel ist mit hunderten Keramikfiguren von Dachsen geschmückt, die entlang der Treppen aufgereiht sind und eine besondere Verbindung zu diesen Tieren widerspiegeln. Diese Statuen verleihen dem Ort ein unverwechselbares Aussehen und zeigen die lokale Verehrung dieser Kreaturen.
Der Tempel ist zu Fuß erreichbar, wobei die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Ichijoji-Bahnhof der Eizan-Linie etwa 20 Minuten zu Fuß vom Eingang entfernt ist. Besucher sollten mit steilen Treppen und unebenen Wegen rechnen und sich auf eine anspruchsvolle Wanderung vorbereiten.
Hunderte handbemalter Keramikfiguren von Dachsen, die Tanuki genannt werden, säumen die Treppenwege des Tempels und schaffen ein besonderes visuelles Merkmal. Dieses ungewöhnliche Element verbindet lokale Folklore mit der religiösen Funktion des Ortes und macht ihn unter Besuchern bekannt.
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