Chion-ji, Buddhistischer Tempel in Sakyo-ku, Japan.
Hyakumanben Chion-ji ist ein buddhistischer Tempel im Stadtteil Sakyō-ku in Japan mit mehreren Holzbauten, Gebetssälen und Gärten mit Kies und Steinen. Schmale Wege verbinden die einzelnen Gebäude, während Kiefern und niedrige Mauern die verschiedenen Bereiche voneinander trennen.
Der Tempel wurde 947 von einem Mönch namens Ennin gegründet und erhielt erst später seine heutige Bedeutung. Im 17. Jahrhundert verlieh Kaiser Go-Mizunoo dem Ort einen besonderen Status innerhalb der Jōdo-shū-Schule des Buddhismus.
Der Tempel vergibt seinen Namen einem gesamten Teil im Norden der Stadt, wobei Bewohner schlicht „Hyakumanben
Das Gelände liegt nördlich der Universität Kyōto und empfängt Besucher täglich zwischen 9 und 16.30 Uhr ohne Eintritt. Die Wege auf dem Gelände sind flach, obwohl einige Gebäude über Stufen verfügen, die den Zugang einschränken können.
Ein besonderes Ritual verwendet große Rosenkränze aus 108 Perlen, die Teilnehmer beim Rezitieren von Sutras durch die Hände gleiten lassen. Diese Praxis gab dem Tempel und dem umliegenden Viertel seinen heutigen Namen, der sich auf diese wiederholte Rezitation bezieht.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.