Rurikō-in, Buddhistischer Tempel in Yase, Japan
Rurikō-in ist ein buddhistischer Tempel in Sakyō-ku in Japan, der im Sukiya-Stil erbaut wurde. Die Anlage umfasst drei eigenständige Gärten mit Moos, Ahornen und Sichtachsen vom Erdgeschoss bis zum oberen Stockwerk.
Das Anwesen war ursprünglich eine Villa namens Kikaku-tei, die im 19. Jahrhundert dem Meiji-Politiker Sanetomi Sanjo gehörte. In den 1930er Jahren wurde das Gebäude durch Umbauarbeiten in einen Tempel umgewandelt.
Der Name bedeutet Tempel des Lapislazuli und verweist auf eine tiefe blaue Farbe, die sich in den drei verschiedenen Gartenanlagen widerspiegelt. Gäste sitzen in den Räumen auf Tatami und können durch die offenen Schiebetüren direkt in die Gärten blicken.
Der Tempel öffnet nur während der Frühlings-Ahornblattzeit zwischen April und Mai sowie während der Herbstlaubzeit von Oktober bis November mit wechselnden Terminen. Besucher sollten wegen des begrenzten Zugangs frühzeitig planen und sich auf das Sitzen auf dem Boden einstellen.
Im zweiten Stock steht ein dunkel lackierter Tisch, der wie ein Spiegel wirkt und die Ahornblätter draußen auf seiner polierten Oberfläche reflektiert. Dieses natürliche Spiel aus Licht und Reflexion wechselt mit den Jahreszeiten und der Tageszeit.
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