Hiei-zan, Heiliger Berg in Kyoto, Japan
Der Hiei-Berg ist ein bewaldeter Gipfel zwischen den Präfekturen Kyoto und Shiga und erreicht eine Höhe von 848 Metern (2782 Fuß). Von oben sieht man den Biwa-See im Osten und die Ebene von Kyoto im Westen.
Saichō gründete hier im 8. Jahrhundert einen Tempelkomplex, der zum Hauptsitz der Tendai-Schule wurde. Oda Nobunaga zerstörte die meisten Gebäude im 16. Jahrhundert während militärischer Kämpfe.
Der Gipfel zieht seit Jahrhunderten Buddhisten an und diente als Ausbildungsort für Mönche der Tendai-Schule. Wanderer begegnen heute noch Tempelanlagen und Gebetsorten entlang der bewaldeten Wege.
Zwei Seilbahnen führen zur Bergstation, eine von der Kyoto-Seite und eine von der Biwa-See-Seite. Besucher können zwischen verschiedenen Wegen wählen, je nachdem, woher sie kommen und wie viel Zeit sie haben.
Manche Mönche absolvieren hier eine spirituelle Übung namens Kaihōgyō, bei der sie über sieben Jahre hinweg 1000 Tage lang durch die Bergpfade laufen. Die Strecke summiert sich dabei auf mehr als die Länge des Äquators.
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