Kyōto, Ehemalige Kaiserstadt in der Kansai-Region, Japan
Kyoto ist eine Stadt in der Präfektur Kyoto in der Kansai-Region auf der Insel Honshu und erstreckt sich über elf Stadtbezirke entlang des Kamo-Flusses. Die Stadt umfasst mehr als 2000 religiöse Bauwerke aus Holz, traditionelle Wohnviertel und moderne Entwicklungen entlang der Uferpromenaden.
Die Stadt diente von 794 bis 1868 als Sitz des japanischen Kaiserhofs und prägte über Jahrhunderte die kulturelle Entwicklung des Landes. Als Kaiser Meiji die Regierung nach Tokio verlegte, endete diese lange Periode als politisches Zentrum Japans.
In Gion gehen noch heute Geiko und Maiko durch die Gassen auf dem Weg zu ihren Engagements, während Besucher ihnen mit respektvollem Abstand folgen. Der Nishiki-Markt erstreckt sich über fünf Häuserblocks und zeigt die Esskultur der Stadt mit eingelegtem Gemüse, frischem Fisch und lokalen Spezialitäten.
Das öffentliche Verkehrsnetz mit zwei U-Bahn-Linien, mehreren Bahnverbindungen und einem umfassenden Bussystem erreicht alle wichtigen Sehenswürdigkeiten der Stadt. Die meisten Schilder an Bahnhöfen und Haltestellen sind auch auf Englisch beschriftet, was die Orientierung für Besucher erleichtert.
Innerhalb der Stadtgrenzen liegen 17 UNESCO-Welterbestätten, die zusammen die größte Konzentration dieser Auszeichnung in einer einzigen japanischen Stadt darstellen. Diese Stätten verteilen sich über verschiedene Stadtteile und lassen sich im Rahmen mehrerer Tagesausflüge erkunden.
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