Minami-ku, Verwaltungsbezirk im südlichen Kyoto, Japan
Minami-ku ist ein Verwaltungsbezirk im südlichen Kyoto zwischen dem Fluss Kamo und dem Fluss Katsura, der sich von der Hachijo-Straße im Norden bis zur Meishin-Autobahn im Süden erstreckt. Die Gegend umfasst mehrere historische Tempel und ist heute ein Wirtschaftszentrum mit Niederlassungen großer Unternehmen.
Der Bezirk wurde 1955 durch Trennung von Shimogyo-ku gegründet und markierte eine bedeutende Veränderung in Kyotos Verwaltungsstruktur. Diese Reorganisation führte zur Neuordnung der südlichen Gebiete der Stadt unter einer eigenen Verwaltung.
Der Stadtteil enthält den To-ji-Tempel und liegt am ehemaligen Ort des Rashomon-Tors, das durch Akira Kurosawas Film internationale Aufmerksamkeit erlangte. Diese Orte sind eng mit Kyotos kulturellem Gedächtnis verbunden und ziehen Besucher an, die sich für die Geschichte der Stadt interessieren.
Die Gegend ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht zu erreichen und bietet eine gute Mischung aus historischen Zielen und modernen Einrichtungen. Besucher sollten je nach Jahreszeit ausreichend Zeit für das Erkunden von Tempeln und Museen einplanen.
Das Gebiet ist der einzige Abschnitt Kyotos, der nicht von Bergen umgeben ist, was es in der Geschichte zu einem natürlichen Eingangstor in die Stadt macht. Diese geografische Besonderheit prägte schon seit Jahrhunderten die Rolle der Region als Verkehrsknotenpunkt.
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