Präfektur Kyōto, Präfektur mit historischen Tempeln in der Kansai-Region, Japan
Die Präfektur Kyoto erstreckt sich über 4.612 Quadratkilometer und reicht von alten Tempeln im Süden bis zur Küste des Japanischen Meeres im Norden. Die Landschaft umfasst dicht besiedelte städtische Gebiete, bewaldete Berge, Flusstäler und Küstenabschnitte, die das Verwaltungsgebiet in unterschiedliche geografische Zonen gliedern.
Von 794 bis 1868 befand sich hier die kaiserliche Hauptstadt Japans, in der Kaiser residierten und die Entwicklung der japanischen Künste und Regierungsformen beeinflussten. Als politisches und kulturelles Zentrum prägte die Region über Jahrhunderte hinweg die nationale Identität und erhielt viele Bauwerke aus verschiedenen Epochen.
Die Region beherbergt mehr als 2.000 Tempel und Schreine, von denen viele zum UNESCO-Welterbe gehören und täglich von Gläubigen und Besuchern aufgesucht werden. Zahlreiche dieser Orte sind noch heute aktive religiöse Zentren, in denen traditionelle Zeremonien abgehalten werden und Besucher das spirituelle Leben der Gemeinden erleben können.
Die Präfektur ist durch mehrere Verkehrsnetze mit den Nachbarregionen verbunden, darunter Hochgeschwindigkeitszüge, die Osaka in 15 Minuten und Tokio in 140 Minuten erreichen. Besucher können zwischen städtischen, ländlichen und Küstengebieten wählen und sollten je nach Ziel unterschiedliche Reisezeiten und Verkehrsmittel einplanen.
Im Norden der Präfektur liegt Amanohashidate, eine mit Kiefern bewachsene Sandbank, die sich über 3,6 Kilometer durch die Bucht von Miyazu erstreckt. Diese natürliche Formation gilt seit Jahrhunderten als eine der drei schönsten Landschaften Japans und zieht Besucher an, die den Blick vom nahegelegenen Aussichtspunkt genießen möchten.
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