Kinkaku-ji, Buddhistischer Tempel in Kyoto, Japan.
Kinkaku-ji ist ein buddhistischer Tempel in Kyoto, der nördlich des Stadtzentrums in einem weitläufigen Garten mit Teichen und Hügeln liegt. Das Hauptgebäude erhebt sich direkt am Ufer eines großen Teichs und zeigt drei Stockwerke mit unterschiedlichen Dachformen, wobei die oberen beiden Ebenen außen vollständig mit Blattgold bedeckt sind.
Ein Shogun ließ dieses Anwesen Ende des 14. Jahrhunderts als Altersresidenz errichten, und nach seinem Tod wandelte sein Sohn es in einen Zen Tempel um. Das Gebäude brannte mehrfach ab und wurde zuletzt in den 1950er Jahren wiederaufgebaut, nachdem ein junger Mönch es in Brand gesetzt hatte.
Besucher betreten das Tempel Gelände durch ein traditionelles Tor und erhalten beim Eingang einen Kalligraphie Zettel als Ticket. Viele Menschen folgen dem festgelegten Rundweg um den Teich und halten an bestimmten Aussichtspunkten an, wo sie kurz innehalten und die goldene Fassade betrachten.
Der Tempelgarten öffnet täglich am frühen Morgen, und viele Besucher kommen direkt nach der Öffnung oder am späten Nachmittag, um den größten Andrang zu vermeiden. Die Wege rund um den Teich sind eben und gut begehbar, allerdings kann man das goldene Gebäude selbst nicht von innen besichtigen.
Die goldene Oberfläche reflektiert nicht nur das Licht, sondern wurde ursprünglich so gestaltet, dass sie negative Energien abwehren sollte. Bei bestimmten Lichtverhältnissen spiegelt sich das Gebäude vollständig im Wasser und scheint kopfüber zu schweben, was einen optischen Effekt erzeugt, den viele Besucher als rätselhaft empfinden.
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