Hirano-Schrein, Shinto-Schrein in Kita-ku, Kyoto, Japan.
Hirano-jinja ist ein Schrein in Kita-ku in Kyoto, Japan, der vier Haupthallen mit Zypressen-Rindendächern beherbergt. Die Gebäude folgen dem Kasuga-Stil und stehen paarweise auf dem Gelände nebeneinander.
Kaiser Kanmu gründete den Schrein 794 während der Verlegung der Hauptstadt von Nara nach Heian-kyo. Er übertrug dabei drei Gottheiten aus dem alten Regierungssitz in die neue Stadt.
Der Schrein pflegt einen Garten mit 500 Kirschbäumen, der 985 von Kaiser Kazan angelegt wurde und ihn zu einem zentralen Ort für Frühlingsfeierlichkeiten macht.
Der Schrein öffnet täglich ab 6 Uhr morgens und schließt in der Regel gegen 17 Uhr. In der Kirschblütenzeit zwischen März und April bleiben die Tore länger geöffnet, damit Besucher auch abends vorbeikommen können.
Am Fuß eines alten Baums liegt ein großer Magnetitstein, den man mit heiligen Seilen und Papierschmuck umgeben hat. Dieser Stein soll der größte seiner Art in ganz Japan sein.
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