Ōkoku Bunko, Historisches Haus und Kulturdenkmal in Kita-ku, Japan.
Das Ōkoku Bunko ist ein ehemaliges Wohnhaus mit drei Gebäudeteilen: einem westlich gestalteten Hauptgebäude mit Kunsträumen, einem japanischen Wohnbereich und einem separaten Kunstateliergebäude. Die Anlage liegt im Stadtteil Kinugasa in Kyoto und zeigt Gemälde und Kalligraphie aus verschiedenen Epochen.
Das Haus wurde 1913 als Wohnhaus des Malers Kishima Ōkoku erbaut, der dort lebte und sein Atelier betrieb. Nach seinem Tod wurde es 1940 in eine Stiftung umgewandelt, um sein künstlerisches Vermächtnis für die Öffentlichkeit zu bewahren.
Der Name stammt von dem Künstler Kishima Ōkoku, dessen Wohnhaus und Atelier sich hier befanden. Besucher sehen heute sowohl westliche Architektur mit kunstvollen Details als auch traditionelle japanische Räume nebeneinander.
Die Anlage liegt etwa 10 Minuten Fußweg von der Station Kitano-Hakubaicho entfernt, oder Busse der Linien 50, 51, 55, 101, 102, 203 und 205 fahren in die Nähe. Es empfiehlt sich, festes Schuhwerk zu tragen und genug Zeit für den Rundgang durch alle drei Gebäudeteile einzuplanen.
Im Obergeschoss des westlichen Gebäudes bieten die Ausstellungsräume Ausblicke auf den Berg Hiei und die 36 Gipfel der Higashiyama. Die Schiebetüren sind mit handgemalten Farnmustern verziert, ein Details, das zeigt, wie der Künstler selbst seinen Wohnraum gestaltete.
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