Taizō-in, Zen-buddhistischer Tempel im Myoshin-ji-Komplex in Kyoto, Japan
Taizō-in ist ein Zen-Tempel im Myōshin-ji-Komplex in Kyoto mit zwei unterschiedlichen Gärten. Der trockene Steingarten und der kreisförmige Teichgarten bieten jeweils verschiedene räumliche Erfahrungen und Gestaltungsprinzipien.
Der Tempel wurde 1404 von dem Samurai Hatano Shigemichi gegründet. Nach der Zerstörung während des Ōnin-Krieges erfolgte eine Rekonstruktion 1597.
Der Tempel bewahrt die ursprüngliche Hyonenzu-Schriftrolle auf, ein Nationalschatz, der einen Flaschenkürbis und einen Wels darstellt und grundlegende Prinzipien des Zen-Buddhismus verkörpert. Diese Kunstwerk zeigt, wie visuelle Symbole tiefe spirituelle Lehren vermitteln.
Der Tempel liegt in kurzer Entfernung vom Bahnhof und ist zu Fuß leicht zu erreichen. Besucher sollten beachten, dass einige Bereiche nur mit Führer oder zu bestimmten Zeiten zugänglich sind.
Der Yokoen-Garten enthält eine Suikinkutsu, eine unterirdische Wasserfunktion, die Glockentöne erzeugt. Wenn Wasser in die verborgene Höhlung tropft, entsteht ein feines, musikalisches Geräusch.
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