Hōkongō-in, Buddhistischer Tempel in Hanazono, Kyoto, Japan.
Hōkongō-in ist ein buddhistischer Tempel in Hanazono, Kyoto, der sich um einen großen Teichgarten mit Wasserfällen und Brücken herum entwickelt hat. Die Anlage folgt den Prinzipien des Reinen-Land-Buddhismus und enthält sorgfältig angeordnete Steinfiguren und Naturelemente.
Der Tempel wurde 1130 von Fujiwara no Tamako gegründet und durchlief mehrere Umgestaltungen von seiner ursprünglichen Form als Sōkyō-ji bis zur heutigen Gestalt. Diese Entwicklungen spiegeln die Veränderungen im buddhalen Verständnis und den Künstlerischen Stilen verschiedener Epochen wider.
Der Tempel beherbergt mehrere Kunstschätze aus der Kamakura-Zeit, darunter eine sitzende Amida-Buddha-Statue und eine elfköpfige Kannon-Bodhisattva. Diese Werke sind bis heute zentral für die Anbetung an diesem Ort und zeigen die tiefe buddhistische Tradition, die hier gelebt wird.
Der Tempel ist tagsüber für Besucher zugänglich, wobei beste Besuchszeiten an sonnigen Tagen sind, wenn das Licht die Wasserspiele und Steinarrangements hervorhebt. Festes Schuhwerk wird empfohlen, da die Wege über Brücken und um den Garten verlaufen.
Der Garten wird von den Aoonna-Wasserfällen geprägt, die der Mönch Riken und Jōi mit massiven Steinen geschaffen haben, die in einer besonderen Formation angeordnet sind. Diese Anordnung erzeugt ein besonderes Wassermuster, das die Gestaltungskunst der Steinarbeiter offenbart.
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