Jōzen-ji, Buddhistischer Tempel in Imadegawa, Kyoto, Japan
Jōzen-ji ist ein buddhistischer Tempel in der Region Imadegawa in Kyoto mit mehreren Gebäuden, darunter eine Haupthalle, Meditationsräume und kleinere Heiligtümer. Die Strukturen sind durch Steinwege verbunden, die sich durch traditionelle Gärten mit Bäumen und Steinelementen schlängeln.
Der Tempel wurde 863 gegründet und kam später unter die Verwaltung des Klosters im Kuramaguichi-Bezirk. Eine Umwandlung fand statt, bei der sich die religiöse Ausrichtung vom Tendai- zum Jodo-Buddhismus verschob.
Der Tempel ist bekannt für die Kuramaguichi Jizo-Statue, eine verehrte Figur in einem lokalen Pilgerweg, bei dem Besucher während der Augustfeste mehrere Heiligtümer aufsuchen. Die Statue zieht viele Gläubige an, die hier ihre persönlichen Anliegen zum Ausdruck bringen.
Der Tempel öffnet zu unregelmäßigen Zeiten und kann von der Station Kuramaguichi an der U-Bahn-Linie Karasuma erreicht werden, gefolgt von einem kurzen Spaziergang. Es ist ratsam, die Öffnungszeiten vorher zu überprüfen, um sicherzustellen, dass der Tempel beim Besuch zugänglich ist.
Im Gelände befindet sich ein Gedenkstein, der an acht Krieger des Choshu-Clans erinnert, die 1864 während eines bedeutenden Konflikts in der Stadt starben. Dieser Stein dokumentiert einen wenig bekannten Teil der lokalen Geschichte, der mit größeren politischen Ereignissen verbunden ist.
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