Kaiserpalast Kyōto, Kaiserliche Residenz in Kamigyō-ku, Kyoto, Japan
Der Kyōto Gosho ist ein Gosho im Stadtbezirk Kamigyō-ku in Kyōto, Japan, das mehrere Zeremonienhallen, Gärten und Verwaltungsgebäude umfasst. Die Anlage erstreckt sich über ein rechteckiges Gelände, das von einer hohen Mauer aus weißem Kies und Stein umschlossen ist.
Der Palast wurde im 14. Jahrhundert gegründet und diente über fünfhundert Jahre lang als Wohnstätte der kaiserlichen Familie. Die meisten heutigen Bauten gehen auf eine umfassende Neuerrichtung zurück, die Mitte des 19. Jahrhunderts nach einem großen Brand erfolgte.
Der Name Kyōto Gosho bedeutet wörtlich Alter Kaiserpalast der Hauptstadt und verweist auf die lange Rolle der Stadt als Regierungssitz. Heute besuchen Einheimische den Ort, um durch die weitläufigen Kiesgärten zu schlendern und die traditionellen Holzbauten aus nächster Nähe zu betrachten, die einst nur dem Hof zugänglich waren.
Besucher können das Gelände nur im Rahmen geführter Rundgänge betreten, die von der Hofbehörde organisiert werden und auf Japanisch sowie Englisch angeboten werden. Es empfiehlt sich, bequeme Schuhe zu tragen, da die Wege durch Kiesflächen führen und der Rundgang etwa eine Stunde dauert.
Innerhalb des Palastgeländes steht ein Orangenbaum, der als Nachfahre eines Baumes gilt, den Kaiser Go-Daigo im 14. Jahrhundert pflanzte. Die Wurzeln dieses Baumes reichen also symbolisch bis in die Gründungszeit des Palastes zurück.
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