Yasaka-Schrein, Shinto-Schrein im Gion-Viertel, Kyoto, Japan
Yasaka ist ein Schreingelände im östlichen Teil der Stadt, nahe den Straßen von Gion, mit mehreren kleineren Gebäuden rund um einen zentralen Hof. Die Bauweise verbindet Dach und Halle zu einer einzigen Form ohne sichtbare Lücke zwischen ihnen, was bei den meisten anderen Schreinen nicht der Fall ist.
Die Anfänge des Schreins gehen auf das siebte Jahrhundert zurück, als religiöse Gesandte aus dem Festland die Verehrung einer Schutzgottheit einführten. Spätere Herrscher erneuerten die Gebäude mehrfach, wobei die heutige Haupthalle aus dem 17. Jahrhundert stammt.
Der Schrein trägt den Namen einer Gottheit, die über Schutz und Gesundheit wacht, weshalb Besucher oft hier beten, bevor sie wichtige Reisen antreten oder nach Heilung suchen. Viele Menschen kaufen kleine Holztafeln, beschreiben ihre Wünsche darauf und hängen sie an speziellen Ständern auf, sodass Hunderte dieser Tafeln im Wind schwingen.
Erreichen lässt sich der Schrein zu Fuß von den beiden nächstgelegenen Bahnhöfen in etwa zehn Minuten, wobei der Weg durch die alten Straßen des Viertels führt. Das Gelände ist rund um die Uhr zugänglich, und die Eingänge haben keine Türen, die geschlossen werden.
Jede Laterne auf der Bühne zeigt den Namen eines örtlichen Geschäfts, das zur Pflege des Schreins beigetragen hat, sodass die Reihen von Laternen auch eine sichtbare Verbindung zur Nachbarschaft darstellen. Manche dieser Geschäfte führen die Tradition über Generationen fort und erneuern ihre Laternen in regelmäßigen Abständen.
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