Kizugawa, Gemeindezentrum im südlichen Teil der Präfektur Kyoto, Japan
Kizugawa ist eine Gemeinde in der südlichen Präfektur Kyoto, die sich entlang des Flusses erstreckt und von sanften Hügeln umgeben wird. Wohngebiete wechseln sich mit Reisfeldern, Waldstücken und modernen Forschungsanlagen ab, die am Stadtrand liegen.
Zwischen 740 und 744 stand hier Kuni-kyo, eine kaiserliche Hauptstadt, die später wieder aufgegeben wurde. Die heutige Gemeinde entstand 2007 durch die Fusion mehrerer kleinerer Ortschaften in der Region.
Der Name stammt vom gleichnamigen Fluss, der sich durch weites Flachland zieht und seit Jahrhunderten Reisfelder bewässert. Buddhistische Tempel aus verschiedenen Epochen ziehen Pilger an, die in stillen Gärten meditieren oder vor alten Statuen beten.
Züge verbinden die Gemeinde mit Nara in etwa einer Viertelstunde und mit Osaka oder Kyoto in weniger als einer Stunde. Tempel und Wohngebiete liegen verstreut, daher empfiehlt sich ein Fahrrad oder Auto für Erkundungen außerhalb des Bahnhofsbereichs.
Ein Teil der Kansai Science City liegt hier, mit Laboren und Einrichtungen für Materialforschung und Energie. Wissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen arbeiten in ruhiger Umgebung zwischen Feldern und Wäldern.
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