井手寺跡, Buddhistische Tempelruinen in Ide, Japan
Die Stätte ist eine ehemalige buddhistische Tempelanlage mit sichtbaren Resten von Gebäuden, die über ein großes quadratisches Gelände verteilt sind. Besucher können Fundamentsteine und archäologische Spuren freilegen, die Aufschluss über die ursprüngliche Struktur und das Layout geben.
Die Tempelanlage wurde in der Nara-Zeit gegründet, eine Periode großer Bauaktivität für buddhistische Institutionen in Japan. Die Gründung erfolgte durch einflussreiche Hofmitglieder, die solche religiösen Stätten nutzten, um ihre Macht und ihren Status zu demonstrieren.
Der Ort wurde nach einem lokalen Fluss benannt und zeigt, wie buddhistische Tempel in der Antike in die Landschaft integriert wurden. Die freiliegenden Fundamente geben Besuchern einen Eindruck von der räumlichen Organisation, die für Tempel dieser Zeit typisch war.
Die Stätte ist zu Fuß vom nächstgelegenen Bahnhof aus erreichbar und es gibt gekennzeichnete Wege zum archäologischen Bereich. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen und sich bewusst sein, dass der Boden uneben sein kann und es wenig Schatten gibt.
Ausgrabungen vor etwa 20 Jahren brachten farbig glasierte Dachziegel und kunstvolle architektonische Details zum Vorschein. Diese Funde zeigen die Handwerkskunst und Eleganz, die für hochrangige religiöse Zentren dieser Zeit charakteristisch waren.
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