Maizuru, Hafenstadt in der Präfektur Kyoto, Japan
Maizuru ist eine Stadt in der Präfektur Kyoto am Japanischen Meer, die sich entlang einer tiefen Bucht erstreckt und etwa 77.000 Einwohner hat. Die Berge bilden eine natürliche Grenze um die Bucht, während der Hafen das Zentrum des städtischen Lebens darstellt.
Der Hosokawa-Clan gründete hier während der Muromachi-Zeit eine Festung, um die strategisch wichtige Meeresposition zu kontrollieren. Die japanische Marine baute im frühen 20. Jahrhundert einen Militärstützpunkt, der die Stadt in einen wichtigen Marinehafen verwandelte.
Die Toretore-Fischmärkte bieten lokale Meeresfrüchte, besonders Krabben, die mit den japanischen Seetraditionen eng verbunden sind.
Die Bahnlinie der Japan Rail West verbindet die Stadt mit größeren Verkehrsknotenpunkten in der Region. Fähren legen regelmäßig vom Hafen ab und überqueren das Japanische Meer zu anderen Küstenstädten.
Ein Museum in einem alten Lagerhaus der Marine zeigt eine Sammlung von Ziegeln aus der ganzen Welt. Die Mauern des Gebäudes selbst stammen aus der Zeit, als die Stadt ein Marinestützpunkt war.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.