Kanabiki Falls, Wasserfall in Miyazu, Japan
Der Kanabiki-Wasserfall ist ein Wasserfall in der Präfektur Kyoto, der über einer natürlichen Formation aus Granit- und Diorit-Gesteinen fließt. Das Wasser stürzt herab und formt dabei eine beeindruckende Szenerie, die von steil abfallenden Felswänden umgeben ist.
Das Gebiet der Wasserfälle gehörte einst dem Tempel Nyoganji an und wurde um das Jahr 1049 während der Heian-Periode vom buddhistischen Mönch Kokei Shonin gegründet. Diese Verbindung zum Tempel prägte die spirituelle Bedeutung des Ortes über viele Jahrhunderte hinweg.
Der Wasserfall ist ein Ort, wo Besucher die traditionelle japanische Praxis des Takigyo erleben können, bei der Menschen unter dem fließenden Wasser meditieren und sich reinigen. Ein kleiner Schrein für Jizoson befindet sich an diesem heiligen Ort und ist Teil des täglichen Erlebens vor Ort.
Das Gebiet ist gut erreichbar und liegt in einer waldreichen Gegend, wo Besucher wunderbar zwischen Steinen und Bäumen herumlaufen können. Die beste Zeit für einen Besuch ist, wenn das Wetter trocken ist und die Wege nicht rutschig werden.
Das Gebiet besteht eigentlich aus mehreren verbundenen Wasserfällen, die zusammen ein System bilden, das von Wanderern oft übersehen wird. Jeder dieser einzelnen Fälle hat einen eigenen Namen und seinen eigenen Charakter, was das Erlebnis vor Ort vielfältiger macht.
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