Kongōshin-in, Buddhistischer Tempel in Miyazu, Japan.
Kongōshin-in ist ein buddhistischer Tempel in Miyazu mit mehreren traditionellen Bauwerken, darunter eine zweistöckige Pagode, eine Haupthalle und ein Eingangstor, die sich über das Gelände verteilen. Die Strukturen zeigen klassische japanische Architektur und schaffen einen harmonischen Gesamteindruck.
Der Tempel wurde 808 auf Befehl von Kaiser Heizei gegründet und erhielt im 10. Jahrhundert eine kaiserliche Schriftrolle von Kaiser Daigo. Diese frühen Verbindungen zur kaiserlichen Familie zeigten die Bedeutung des Ortes in der japanischen Religionsgeschichte.
Der Tempel wurde ursprünglich für esoterische buddhistische Praktiken gegründet, entwickelte sich aber später zu einem Zen-Tempel der Rinzai-Sekte. Die Besucher können die spirituelle Atmosphäre erleben, die von dieser langen Verbindung zu beiden Traditionen geprägt ist.
Der Tempel liegt etwa fünf Gehminuten vom Bahnhof Amano-hashidate entfernt, was einen einfachen Zugang ermöglicht. Besucher können das ganze Jahr über kommen, wobei die beste Zeit zum Erkunden in den Morgenstunden ist, wenn der Ort ruhiger ist.
Der Tempel beherbergt ein eisernes Badewasser-Becken namens Tetsuyubune, das 1290 von Sadakiyo Yamakawa gefertigt wurde und heute als rituelles Waschbecken dient. Dieses ungewöhnliche Artefakt aus Metall zeigt die handwerkliche Kunst einer fernen Epoche.
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