Nagaokakyō, Metropolstadt in der Präfektur Kyoto, Japan
Nagaokakyo ist eine Stadt in der Präfektur Kyoto, die sich zwischen Kyoto und Osaka über eine Fläche von 19,17 Quadratkilometern erstreckt. Wohngebiete nehmen etwa sechzig Prozent des Gebiets ein, während der westliche Teil von bewaldeten Bergen geprägt ist.
Die Stadt erhielt ihren Namen von Nagaoka-kyō, der kaiserlichen Hauptstadt, die zwischen 784 und 794 unter Kaiser Kanmu bestand. Nach dieser kurzen Periode verlegte man die Regierung nach Kyoto, doch der historische Name blieb für das Gebiet erhalten.
Das Garasha-Fest findet jeden November statt und bringt Einwohner zusammen, die Aufführungen besuchen, Kunsthandwerk ansehen und regionale Speisen probieren können. Die Veranstaltung verteilt sich über mehrere Orte und zeigt lokale Bräuche in einer zugänglichen Form.
Die Hankyu-Eisenbahnlinie verläuft durch den zentralen Bereich, während die JR-Linie Kyoto den östlichen Teil bedient. Über den Oyamazaki-Knotenpunkt erreicht man die großen Schnellstraßen in wenigen Minuten.
Die westlichen Berge innerhalb der Stadtgrenzen liefern Bambussprossen von hoher Qualität, die in der lokalen Küche geschätzt werden. Diese Anbautradition trägt seit Generationen zur Wirtschaft der Region bei und prägt die Landwirtschaft vor Ort.
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