Yoshimine-dera, Buddhistischer Tempel in Nishikyo-ku, Kyoto, Japan
Yoshimine-dera ist ein buddhistischer Tempel im Bezirk Nishikyō, der sich über einen bewaldeten Berghang erstreckt. Mehrere Gebetshallen und Pavillons verteilen sich entlang geschwungener Wege, die durch Gärten mit Ahorn, Kirschbäumen und Blumen führen.
Ein buddhistischer Mönch gründete diese Anlage im Jahr 1029, und fünf Jahre später erhielt sie kaiserliche Anerkennung. Im Laufe der Jahrhunderte wurde sie zu einer wichtigen Station auf dem westlichen Pilgerweg der Kannon-Verehrung.
Der Name stammt von dem Mönch Yoshimune, der hier im 11. Jahrhundert lebte und lehrte. Heute sieht man Pilger, die entlang der Steinlaternen wandern und im Hauptsaal vor der Kannon-Statue beten, oft mit handgeschriebenen Holztäfelchen in der Hand.
Man erreicht den Ort mit dem Bus von der Hankyu-Station Higashi-Muko bis zur Endhaltestelle und geht dann acht Minuten bergauf. Die Wege auf dem Gelände führen über Treppen und kleine Steigungen, daher sollte man feste Schuhe und etwas Ausdauer mitbringen.
Eine große Kiefer mit fünf Nadeln pro Büschel steht seit 600 Jahren auf dem Gelände und breitet ihre Äste bis zu 37 Meter (121 Fuß) weit aus. Der Baum gilt als Naturdenkmal und wirkt wie ein grünes Dach über einem Teil des Tempelgartens.
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