Fushimi Inari-Taisha, Shinto-Schrein in Fushimi-ku, Japan.
Fushimi Inari-taisha ist ein Shinto-Schrein in Fushimi-ku, der für seine Tausenden von orangefarbenen Torii-Toren bekannt ist, die sich zu Tunneln entlang von Bergpfaden verbinden. Diese Wege erstrecken sich über den Hang des Berges Inari bis zu einer Höhe von 233 Metern und verzweigen sich in mehrere Routen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden.
Der Schrein wurde im Jahr 711 von Hata no Irogu gegründet und entwickelte sich während der Heian-Zeit zu einem wichtigen Ort kaiserlicher Förderung. Kaiser Murakami verlieh ihm im Jahr 965 einen höheren Status, wodurch seine Bedeutung im religiösen Leben Japans wuchs.
In diesem zentralen Heiligtum der Inari-Verehrung stehen Fuchs-Statuen, die als Boten der Gottheit gelten und oft kleine Opfergaben wie Reis oder Münzen erhalten. Besucher können beobachten, wie Gläubige vor den Schreinen beten, Räucherstäbchen anzünden und kleine hölzerne Votivtafeln mit persönlichen Wünschen aufhängen.
Eine vollständige Wanderung entlang der Schreinwege dauert etwa drei bis vier Stunden, wobei der Aufstieg je nach gewählter Route anspruchsvoll sein kann. Am Fuß des Berges befinden sich Rastplätze und Essensstände, die vor oder nach dem Aufstieg zur Verfügung stehen.
Jedes der etwa zehntausend Torii-Tore entlang der Pfade trägt Inschriften mit den Namen von Geschäftsspendern, die sie gestiftet haben. Diese Sammlung bildet die größte Ansammlung geweihter Tore in ganz Japan und zeigt die enge Verbindung zwischen religiöser Verehrung und Handelsunterstützung.
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