Burg Kubota, Japanische Burg im Senshū Park, Akita, Japan
Kubota Castle ist ein Burggelände im Senshū-Park in Akita, das ursprünglich aus Wassergräben, Erdwällen und mehreren Wachtürmen bestand. Die Anlage zeigt die typische Bauweise eines hirayamajiro, also einer Burg auf flachem Hügelland ohne massive Steinmauern.
Satake Yoshinobu ließ die Burg 1604 errichten, nachdem er von Tokugawa Ieyasu aus der Provinz Hitachi in die Region Dewa versetzt worden war. Die Anlage diente über zwei Jahrhunderte als Regierungssitz des Fürstentums Kubota bis zum Ende der Feudalzeit.
Der Name des Schlosses leitet sich vom damaligen Gebietsnamen Kubota ab und verweist auf die alte Bezeichnung der Region unter der Herrschaft der Satake-Familie. Heute nutzen Einheimische den Park gern für Spaziergänge unter blühenden Bäumen und für gesellige Treffen mit Blick auf die Wälle.
Ein rekonstruierter Eckturm beherbergt heute ein Museum mit Objekten zur Burggeschichte und zur Lebensweise des Fürstenhauses. Der Haupteingang und die Wege durch das Gelände sind gut ausgeschildert und auch bei feuchtem Wetter begehbar.
Anstelle der üblichen Steinmauern verwendete man hier ein Verteidigungssystem aus breiten Wassergräben und geschichteten Erdwällen, was für die damalige Burgenbaukunst eher ungewöhnlich war. Diese Bauweise entstand vermutlich, weil geeignetes Steinmaterial in der Umgebung nur schwer zu beschaffen war und die sumpfige Bodenbeschaffenheit andere Lösungen verlangte.
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