Ikawa Dam, Gewichtsstaumauer in der Präfektur Shizuoka, Japan
Der Damm erstreckt sich über 243 Meter breite des Oi-Flusses und erhebt sich auf eine Höhe von 103,6 Metern mit einer hohlen Betonkonstruktion. Die Struktur wurde speziell entwickelt, um große Wassermassen zu halten und gleichzeitig die Stabilität dieser Gravitationsbauweise zu bewahren.
Das Bauwerk wurde 1957 von der Chubu Electric Power Company errichtet und markierte das erste Projekt dieser Art in Japan mit einer hohlen Gravitätskonstruktion. Dieses Projekt stellte einen Meilenstein dar, der neue Methoden für die Wasserkraftnutzung in dem Land einführte.
Der Stausee Ikawa entstand durch die Umsiedlung von Anwohnern der Region, die ein Modell für Entschädigungsprogramme bei zukünftigen Staudammprojekten in Japan darstellte. Die lokale Gemeinschaft war eng mit dieser Umgestaltung der Landschaft verbunden und prägte die Art, wie solche Großbauprojekte in der Folgezeit mit betroffenen Menschen umgingen.
Der Damm ist über die Oigawa-Eisenbahn zu erreichen, die zur Station Ikawa fährt und von dort aus nur wenige Minuten zu Fuß bis zum Eingang führt. Es ist hilfreich, bequeme Schuhe anzuziehen, da der Weg über unebenes Gelände führt und Sie auch das Gelände rund um den Damm erkunden können.
Das Besucherzentrum vergibt Dammpässe, ein Sammelstück, das viele Touristen bei Besuchen verschiedener Dämme sammeln. Diese Karten dokumentieren die Faszination vieler Menschen für Wasserkraftwerke und die Ingenieurkunst, die hinter solchen Bauwerken steckt.
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