Kuon-ji, Buddhistischer Tempel in Minobu, Japan.
Kuon-ji ist ein buddhistischer Tempel auf dem Minobu-Berg in Japan und besitzt eine fünfgeschossige Pagode sowie eine Haupthalle mit Drachenmalereien. Rund 287 Steinstufen führen vom Eingangstor hinauf zum Herzstück der Anlage.
Im Jahr 1274 gründeten der Mönch Nichiren und der regionale Herrscher Nanbu Sanenaga den Tempel an diesem Ort. Später entwickelte sich die Anlage zum Hauptsitz der Nichiren-Schule in Japan.
Der Name stammt aus einem Satz im Lotos-Sutra und bedeutet "ewige Ursprünge". Die Anlage auf dem Minobu-Berg wird heute von Mönchen bewohnt und von Pilgern besucht, die sich vor den Reliquien Nichirens verneigen.
Ein Bus von Shinjuku in Tokio bringt Besucher in etwa dreieinhalb Stunden hierher, danach kann man die Stiege hinaufgehen oder die Seilbahn nehmen. Der Aufstieg über die Stufen dauert ungefähr eine halbe Stunde und bietet Zwischenpunkte zum Anhalten.
Jeden Morgen versammeln sich etwa 60 Mönche zum Gebet und schlagen dabei die Tempelglocke, was Gäste von außen beobachten können. Das Museum im Tempelkomplex bewahrt rund 5.000 Gegenstände auf, darunter Gemälde aus der Heian-Zeit und der südlichen Song-Dynastie.
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